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3.Christentum? Logisch! Und die anderen Religionen?


Warum glaube ich, dass Gott existiert und dass das Christentum die einzige wahre Religion ist? Warum akzeptiere ich den populären Gedanken nicht, dass eine Religion oder philosophische Weltanschauung genauso gut ist wie die andere? Das sind wichtige Fragen, die rationale Antworten verdienen. Im Folgenden will ich versuchen, sie zu liefern.

Ich werde mit dem
Atheismus beginnen. Es gibt eine Reihe von Gründen, weshalb ich glaube, dass der Atheismus als rationale Weltanschauung ausscheidet. Und zwar in erster Linie deshalb, weil er die Existenz des Universum nicht adäquat erklären kann. Die Majestät und Ordnung des Universums und das Wunder und die Komplexität des Lebens auf der Erde schreien nach einer Erklärung. Der Atheist ist jedoch nicht in der Lage, hierfür eine schlüssige Erklärung zu liefern. Er argumentiert, dass Materie ewig ist und stellt sich damit gegen die moderne Wissenschaft, die feststellt, dass das Universum einen Anfang hatte und schrittweise vergeht. Wenn der Atheist zugibt, dass das Universum einen Anfang hatte, muss er auch erklären können, was diesen Anfang verursacht hat. In jedem Fall kann der Atheist das Universum und diese Welt, die so voller komplexer Lebensformen steckt, nicht adäquat erklären.

Das Gesetz vom Widerspruch ist die Grundlage jeden logischen Denkens. Es ist unter verschiedenen Namen bekannt. Egal wie man es nennt, es ist absolut unantastbar. Es wird wie folgt definiert: eine Aussage kann nicht gleichzeitig wahr sein und nicht wahr sein. Ein Beispiel: Es kann nicht am selben Ort zur selben Zeit gleichzeitig regnen und nicht regnen. Es kann gestern geregnet haben, aber nicht heute. Oder es könnte an dem einen Ort regnen, an dem anderen aber nicht. Doch es kann nicht an ein und demselben Ort zu selben Zeit regnen und nicht regnen.

Einige lehren einen persönlichen Gott und andere einen unpersönlichen. Nun, Tatsache ist: wenn es nur
einen Gott gibt, dann müssen alle Religionen, die Polytheismus und Pantheismus lehren, zwingend falsch sein. Und wenn es wahr ist, dass Gott ein persönlicher Gott ist, dann müssen alle Religionen, die einen unpersönlichen Gott lehren, zwingend falsch sein.

Das Christentum lehrt, dass ein Mensch, wenn er stirbt, entweder in den Himmel oder in die Hölle kommt. Die östlichen Religionen sagen, dass verstorbene Menschen sich eines Tages von neuem verkörpern. Nun – eine Person kann in den Himmel oder die Hölle gehen oder sich von neuem wieder verkörpern, aber es kann nicht beides wahr sein. Eines muss also falsch sein. Dasselbe könnten wir über alle Lehren der unterschiedlichen Religionen sagen.

Es folgt also, dass entweder A) alle großen Weltreligionen falsch sind oder B) nur eine Religion wahr ist. Nun will ich aufzeigen, warum ich glaube, dass B) zutrifft und warum ich glaube, dass das Christentum diese eine, wahre Religion ist.

Für die Hindus ist die höchste aller Wahrheiten die Wahrheit aller Religionen. Ich habe oben bereits anhand des Gesetzes des Widerspruchs demonstriert, dass diese Lehre nicht stimmen kann. Darum lehne ich den
Hinduismus ab. Der Hinduismus lehrt auch, dass unsere individuelle Identität Teil einer großen, göttlichen Illusion ist, die Maya genannt wird. Mit anderen Worten: wir existieren nicht wirklich als Individuen. Die Irrationalität dessen kann man an folgender Frage ablesen: Wie könnte dann irgendjemand wissen, dass er Teil eines Traums ist? Es ist als würden zwei Charaktere in deinem Traum fragen: „Existiere ich?“ Wie könnten sie so etwas überprüfen?

Alles, was sie anführen könnten, um herauszufinden, ob sie real sind, ist ja selbst auch nicht real sondern nur Teil eines Traumes. Wie können sie dann wahre Erkenntnis darüber haben? Um es ganz einfach auszudrücken: Weiß Charlie Brown, dass er eine Comicfigur ist? Natürlich nicht. Das ist ein lächerliches, zusammenhangloses Konzept. Darum disqualifiziert sich meiner Meinung nach der Hinduismus sofort. Es ist offensichtlich falsch, dass Individuen wahre Erkenntnis darüber haben können, dass sie nicht wirklich existieren und nur eine Illusion sind. Das ist ein Widerspruch in sich selbst und darum muss der Hinduismus falsch sein.

Was ist mit dem
Islam? Lasst uns Jesus und seine Lehren mit denen Mohammeds vergleichen. Die Geburt von Jesus wurde in Hunderten von Prophetien vorhergesagt. Mohammeds Geburt oder Mission wird von keinen Prophetien vorhergesagt. Jesus wurde auf wundersame Weise von einer Jungfrau geboren. Mohammed wurde jedoch durch die natürliche Vereinigung eines menschlichen Vaters und einer menschlichen Mutter geboren. Jesus führte ein sündloses Leben (2. Korinther 5:21) und wird auch vom Koran als sündlos betrachtet. Mohammed war jedoch jemand, der Vergebung seiner Übertretungen nötig hatte (Sure 40:55, 41:19). Jesus wirkte viele Wunder um seine Behauptungen zu belegen (Lukas 7:22), doch nirgendwo im Koran heißt es, dass Mohammed irgendwelche Wunder getan hätte. Keiner von Jesus’ Feinden konnte irgendwelche Schuld an ihm finden, doch selbst der Koran stellt fest, dass Mohammed seinem Sohn Zaid die Frau wegnahm (Sure 33:36-38). Und schließlich ist Mohammed heute tot. Sein Grab befindet sich in Medina. Jesus lebt für immer. Er ist von den Toten auferstanden und zur Rechten des Vaters im Himmel aufgefahren.

Buddha erfüllte auch keine Prophetien, wurde aus der natürlichen Vereinigung menschlicher Eltern geboren, führte ein ganz und gar nicht vollkommen moralisches Leben und ist heute tot. Der
Buddhismus lehrt, dass die Frage der Existenz Gottes bedeutungslos ist. Buddha glaubte an Reinkarnation. Er lehrte, dass alles Böse, was wir tun, uns enger an den Kreislauf der Wiedergeburt bindet. Buddha lehrte, dass eine Person dem Kreislauf der Wiedergeburt nur dann entkommen und in das Nirwana eintreten kann, wenn sie dem “ehrwürdigen, achtfachen Pfad” folgt, einem strengen ethischen System. Die buddhistischen Lehren beinhalten die Hingabe an die Meditation. Für den klassischen Buddhisten bedeutet das Erreichen des Nirwana einfach nur, dass er aufhört, zu existieren. Der Buddhismus bietet keine persönliche Erlösung an. Er steht gegen Sünde und Unmoral, ignoriert jedoch Gottes Existenz und unser Bedürfnis nach Erlösung. Von der Wurzel her ist der Buddhismus eine Form des Agnostizismus oder zumindest praktischer Atheismus. Er liefert keine Antworten zur ultimativen Bedeutung der Existenz. Obwohl seine Antworten besser sein mögen als überhaupt keine Antworten - wenn er die ultimative Bedeutung des Lebens leugnet, so liefert der Buddhismus seinen Anhängern doch nur wenig Motivation, das Böse zu überwinden oder für Gerechtigkeit zu arbeiten. Jesus Christus dagegen konfrontiert uns mit der Notwendigkeit, unseren Stand vor Gott in Ordnung zu bringen und eine neue Ordnung in die Welt einzuführen, welche er „das Königreich Gottes“ nennt.

Die wahrscheinlich älteste religiöse Tradition ist der
Animismus, den man überwiegend unter den so genannten “primitiven” Völkern in der Welt findet, wie beispielsweise bei den eingeborenen amerikanischen Kulturen. Der Animismus lehrt, dass die Welt von unzähligen geistlichen Wesen bevölkert ist, die durch Rituale und Magie besänftigt und manipuliert werden können. Der Animismus ist im Großen und Ganzen ein Teil des Glaubenssystems der Wicca und taucht gewöhnlich in okkulten und spiritistischen Kreisen auf. Er ist auch ein großer Faktor im Glauben an „Glück“. Die größte Schwäche der animistischen Religion ist, dass sie im Grunde unethisch ist.

Das Ziel in dieser Religion besteht primär darin, den größten Vorteil in dem Machtkampf der geistlichen Welt zu erzielen. Es gibt keine ultimativen Absolutheitsnormen, sondern nur das, was die Geister eines Clans bevorzugen. Das sind dann die jeweiligen Sitten eines Stammes. Die Geister sind endlich und erleben dieselben Niederlagen wie Menschen. Der Animismus ist auch letztendlich subjektiv und irrational. Anhänger des Animismus sind nicht allgemein offen für eine rationale Untersuchung ihrer Überzeugungen. Es ist die Erfahrung, die zählt. Autorität kommt aus Tradition. "Meine Vorfahren haben das seit Hunderten von Jahren so gemacht!" Der Animismus führt zu Fatalismus und Verzweiflung weil er keine Antworten auf die Fragen nach dem Sinn des Lebens und der Bedeutung und dem Zweck der Geschichte liefert. Es gibt keine Basis für menschliche Würde im Animismus. Menschen befinden sich auf derselben Ebene wie alle anderen Formen des Lebens. Es ist im Grunde eine Religion von Dämonen (Götzendienst). Missionare, die in den Reservaten im amerikanischen Westen arbeiten, sprechen oft von der unterdrückten Atmosphäre infolge geistlicher Gebundenheit. Es ist eine Religion der Angst. Alkoholismus und Suizid sind die Hauptprobleme in den meisten animistischen Kulturen.

Im
Wicca folgen die Hexen einem Prinzip der Ethik, welches als ihre Weisung bekannt ist. Sie lautet: “Solange es niemandem schadet, tu’ was du willst.” Ob Hexen es erkennen oder nicht: ihre Ansichten werfen einige sehr problematische Punkte auf, die selbst noch über die des Animismus hinausgehen: (1) Woher kommt die Weisung der Wicca? (2) Wenn es, wie sie sagen, “nicht eine einzige Religion gibt, die der Weg oder die Wahrheit für alle ist”, wieso ist dann diese Regel (ihre Weisung) universell? Woher wissen wir, ob die Hexen uns ihre Regel nicht nur aufzwingen wollen um unser “Denken und Handeln zu fesseln”, wie sie es ausdrücken? (3) Wie erklären Hexen den Ursprung und die Existenz des Bösen und allen Leidens?

Da ich glaube, dass Jesus in der Tat der verheißene Messias des Alten Testaments ist – was ich unten noch weiter ausführen werde – muss ich automatisch das rabbinische bzw. traditionelle
Judentum ablehnen, weil es Jesus als den Messias ablehnt.

Die einzigen anderen großen religiösen Traditionen, von denen ich weiß, sind die des
Taoismus in China und des Shintoismus in Japan. Diese Religionen sind pantheistisch wie der Hinduismus, haben jedoch auch eine Reihe von Wesenszügen aus dem Animismus. Diese Lehren sind oben ausreichend abgehandelt worden.

Was Jesus Christus betrifft basieren die Grundlagen des
Christentums nicht auf irgendeiner Art von blindem Glauben, wie einige Leute behauptet haben. Tatsache ist, dass das Christentum sehr stark von dem Zeugnis von Augenzeugen abhängt. Ein großer Teil der Bibel ist genau das: der Bericht von Augenzeugen, die tatsächlich dabei waren. Christen sind nicht abhängig von der Wahrheitsoffenbarung einer einzigen Person (wie beispielsweise der Islam und der Buddhismus). Tatsächlich hat Jesus Christus, das Objekt der Hingabe des Christen und der Mittelpunkt der ganzen Bibel, nicht ein einziges Wort der Bibel geschrieben!

Einige sagen, dass Jesus ein Mythos war und keine historische Figur. Diese Leute wenden ein, dass es keine glaubhaften Beweise gibt, die seine tatsächliche Existenz in der Geschichte belegen. Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Es gibt in der Tat besseres historisches Beweismaterial für die Existenz von Jesus und das, was Christen von ihm glauben als für jede andere historische Figur aus der Antike. Beispielsweise schrieb der jüdische Historiker Flavius Josephus,
der kein Christ war, um 93-94 n. Chr.:

"Zu dieser Zeit gab es dort einen weisen Mann, der Jesus genannt wurde. Und sein Verhalten war gut und er war als rechtschaffen bekannt. Und viele Menschen unter den Juden und anderen Nationen wurden seine Jünger. Pilatus verurteilte ihn zum Tod am Kreuz. Und diejenigen, die seine Jünger geworden waren, gaben ihre Jüngerschaft nicht auf. Sie berichteten, dass er ihnen drei Tage nach seiner Kreuzigung erschienen war und lebte; demzufolge war er vielleicht der Messias über den die Propheten Wunderbares berichtet hatten." Antiquities of the Jews, XVIII.iii.3

Ein römischer Historiker namens Cornelius Tacitus schrieb 112 n. Chr.:

"Christus, der Begründer des Namens, wurde durch Pontius Pilatus, den Staatsanwalt Judäas unter der Herrschaft des Tiberius, zum Tode verurteilt. Doch der hartnäckige Aberglaube, der für einige Zeit unterdrückt werden konnte, brach wieder aus, nicht nur in ganz Judäa, wo der Unfug seinen Ursprung hatte, sondern auch in der Stadt Rom." Annals, XV.44

Obwohl es noch weitere Bezugsstellen außerhalb der Bibel gibt, die dokumentieren dass Jesus eine tatsächliche historische Person war, sollen um der Kürze willen diese beiden Beispiele an dieser Stelle genügen.

Die Lehren von Jesus Christus und die Behauptungen, die er über sich selbst aufstellte, sind gut in den ersten vier Büchern des Neuen Testaments in der Bibel (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) dokumentiert. Doch diese Behauptungen wären nichts wert wenn er nicht nach seiner Kreuzigung von den Toten auferstanden wäre, wie er es vorhergesagt hatte. Die Auferstehung von Jesus Christus wird als Eckstein des christlichen Glaubens betrachtet. Ohne sie ist Jesus ein Betrüger und das Christentum eine falsche Religion. Darum lautet die alles entscheidende Frage: „Ist Jesus von den Toten auferstanden?“

Die christliche Gemeinde umfasst die ganze Welt. Ihre Geschichte kann auf Palästina um etwa 32 n. Chr. zurückverfolgt werden. Ist das einfach nur so geschehen oder gab es einen Grund dafür? Diese Leute, die zuerst in Antiochia Christen genannt wurden, stellten die damalige Welt auf den Kopf. Sie nahmen fortwährend Bezug auf die Auferstehung als Basis für ihre Lehre, ihre Predigt, ihr Leben und - bezeichnenderweise – ihr Sterben. Der Apostel Paulus fasste in 1. Korinther 15:1-11 sehr gut zusammen, was das Evangelium ist. Dort definiert er es so, dass Jesus gemäß der Heiligen Schrift für die Sünden der Menschheit gestorben und von den Toten auferstanden ist. Paulus sagte auch: "Und wenn Christus nicht auferstanden ist, ist unser Predigen umsonst und unser Glaube ist ebenfalls umsonst.” Weiter sagte er: "Dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren, wenn Christus nicht von den Toten auferstanden ist." (1. Korinther 15:12-20) Die Apostel predigten diese Botschaft weil die Auferstehung von Jesus Christus der Beweis dafür war, dass er tatsächlich derjenige war, der er zu sein behauptete – der Sohn Gottes. Es demonstrierte, dass das Blut, das Jesus am Kreuz vergossen hatte, die Kraft besaß, Sünder zu retten und dass am Ende alle von den Toten auferstehen werden.

Das Zeugnis des Neuen Testaments enthält sechs unabhängige Zeugnisse für die Tatsache der Auferstehung von Jesus Christus. Drei von ihnen stammen von Augenzeugen: Johannes, Petrus und Matthäus. Paulus, der zu einem frühen Zeitpunkt Briefe an die Gemeinden schrieb, bezog sich auf eine derartige Weise auf die Auferstehung, dass offensichtlich ist, dass sie sowohl für ihn als auch für seine Leser eine wohl bekannte und ohne Frage akzeptierte Tatsache war. Sind diese Männer, die dabei halfen, die moralische Struktur der Gesellschaft zu verändern, ausgemachte oder getäuschte Verrückte? Diese Alternativen sind schwerer zu glauben als die Tatsache der Auferstehung und es gibt keinerlei Hinweise auf ihre Richtigkeit.

Natürlich hat es Menschen gegeben, die versucht haben, Zweifel an der Wahrhaftigkeit der Auferstehung zu säen. Sie haben verschiedene Erklärungen für das offene und leere Grab entwickelt. Doch es gibt nur eine stichhaltige Erklärung für das leere Grab und das ist die, die die Bibel präsentiert - dass Jesus am dritten Tag von den Toten auferstanden und seinen Jüngern (sowie 500 anderen) über eine Periode von 40 Tagen erschienen ist.

Die Apostel von Christus waren Augenzeugen seiner Auferstehung. Diese Männer waren vor seinem Tod mit ihm zusammen gewesen. Eine Reihe von ihnen war sogar dreieinhalb Jahre lang täglich mit ihm zusammen gewesen. Sie hatten ihn während der Gerichtsverhandlung gesehen. Einige von ihnen hatten ihn am Kreuz sterben sehen. Nach seiner Auferstehung hatten diese Männer vierzig Tage lang mit ihm Gemeinschaft. Sie sprachen mit ihm, agierten mit ihm und sahen ihn. Sie hatten allen Grund zu glauben, dass der Christus, den sie sahen, derjenige war, der gekreuzigt worden war.

Tatsache ist, dass einige von ihnen, namentlich Thomas, zuerst zweifelten. Er sagte: “Solange ich nicht die Wunden der Nägel in seinen Händen sehe und meine Hand in seine Seite lege werde ich es nicht glauben.“ Später, als Jesus erschien und ihn aufforderte, seine Wunden zu untersuchen um zu sehen, dass er wirklich von den Toten auferstanden war, sagte Thomas: “Mein Herr und mein Gott.“ (Johannes 20:24-28)

Wenn Jesus nicht wirklich von den Toten auferstanden wäre, waren diese Apostel entweder Betrüger oder haben sich getäuscht. Ist es wahrscheinlich, dass diese Männer sich getäuscht haben, die Jesus vor seinem Tod so gut gekannt hatten und nach seiner Auferstehung mit ihm zusammen waren? Hätten diese Männer irgendeinen Grund gehabt, absichtliche Betrüger zu sein? Gab es irgendetwas dadurch zu gewinnen, dass sie predigten, Christus sei von den Toten auferstanden wenn es nicht wirklich der Fall gewesen wäre?

Finanziell gab es nichts zu gewinnen. Soziale Anerkennung war auch nicht damit verbunden. Durch die Predigt der Auferstehung war auch keine politische Macht zu erwarten. Die einzige Aussicht, die sie in Bezug auf menschlichen „Lohn“ hatten, war die von Gefahr und Verfolgung, Gefangenschaft und Tod. Und doch gingen alle diese Apostel hinaus und predigten, dass Christus von den Toten auferstanden war. Und sie alle mit einer Ausnahme bezahlten für dieses Zeugnis mit ihrem Leben. Niemand erleidet Gefahr, Verfolgung und einen grausamen Tod für etwas, wovon er weiß, dass es eine Lüge ist.

Wenn die Apostel Christi absichtliche Betrüger waren, warum hat dann nicht einer von ihnen unter den entsetzlichsten Umständen (z.B. Gefangenschaft, Steinigung und Tod) jemals sein Zeugnis widerrufen? Menschen zeigen nicht diese Art von Standhaftigkeit und Loyalität gegenüber einer bekannten Unwahrheit. Sie alle bestanden bis zum Ende darauf, dass sie Jesus gesehen hatten nachdem dieser von den Toten auferstanden war.

Durch ihr Leben und ihren Tod haben diese Männer also demonstriert, dass das, was sie lehrten, die Wahrheit war. Als sie die Auferstehung predigten begannen sie damit nicht in Galiläa. Sie begannen damit in Jerusalem, wo Christus gekreuzigt worden war. Als sie mit dem Predigen begannen geschah dies vor Menschen, die nichts über den Tod von Christus wussten; es geschah vor Menschen, die sogar schuldig waren, den Herrn gekreuzigt zu haben (Apostelgeschichte 2:22-23). Diese Männer erwiesen sich als solche, die wussten, wovon sie sprachen. Sie erwiesen sich als Männer, die unter unglaublicher Überführung standen. Nichts kann für die veränderte Haltung dieser Männer, ihre erneuerte Hoffnung, ihren erneuerten Mut, für ihre lebenslange Mühe und Opfer und Leiden verantwortlich gemacht werden als die Tatsache, dass sie von der unsterblichen Überzeugung getrieben waren, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden war. Es ist schwerer zu glauben, dass diese Männer eine Lüge vorspiegelten, für sie litten und starben als an die Auferstehung Christi von den Toten zu glauben.

Aufgrund ihres machtvollen Zeugnisses wuchs der Glaube an Jesus trotz aller Ablenkungen, wetteifernder Religionen und Philosophien sowie staatlicher Verfolgung. Das hätte nicht stattfinden können wenn die Auferstehung eine von Jesus selbst oder seinen Aposteln ausgedachte Lüge gewesen wäre.

Die Bibel besteht aus 66 Büchern, die von etwa 40 verschiedenen Menschen über eine Periode von über 4.000 Jahren geschrieben wurde. Sie enthält drei unterschiedliche Sprachen (Hebräisch, Griechisch und Aramäisch). Die Schreiber stammten aus einer breiten Vielzahl von Nationen und ihre Berufe umfassten das Spektrum von Königen bis hin zu Fischern und Zeltmachern.
Ich glaube, dass der biblische Text in den Originalsprachen keine Irrtümer enthält. Dafür gibt es genügend Gründe, doch hier will ich nur einige wenige Punkte zusammenfassen:
1. Die Bibel ist historisch wahr. Trotz gegenteiliger Aussagen hat die Archäologie die Glaubwürdigkeit der Bibel fortwährend bestätigt.

2. Die Bibel ist wissenschaftlich wahr. Nichts in der Bibel konnte von der Wissenschaft widerlegt werden. Tatsache ist, dass viele wissenschaftliche Prinzipien in der Bibel zu finden sind. Ein paar Beispiele dafür sind das Gesetz der Erhaltung von Masse und Energie (2. Petrus 3:7), der Wasserkreislauf (Prediger 1:7), die unendlich große Zahl der Sterne (Jeremia 33:22), die Äquivalenz von Materie und Energie (Hebräer 1:3), das Gesetz der zunehmenden Entropie (Psalm 102:25-27), die überragende Wichtigkeit des Blutes in Lebensprozessen (3. Mose 17:11), der atmosphärische Kreislauf (Prediger 1:6) und es gibt noch viele mehr. Sie sind natürlich nicht im technischen Sprachgebrauch der modernen Wissenschaft ausgedrückt, sondern in Begriffen der grundlegenden Welt der alltäglichen Erfahrung eines Menschen; nichtsdestotrotz stimmen sie vollkommen mit den meisten modernen wissenschaftlichen Tatsachen überein.

3. Die Bibel ist prophetisch wahr. Jesus war die präzise Erfüllung von tatsächlich Hunderten von messianischen Prophetien! Ein paar Beispiele sind die Menschlichkeit des Messias (1. Mose 3:15); dass der Messias Jude sein würde (1. Mose 12:1-3; 28:10-15); welchem Stamm der Messias angehören würde (1. Mose 49:10); die Familie des Messias (2. Samuel 7:16; Jeremia 23:5-6); der Geburtsort des Messias (Micha 5:2); das Leben, die Empfängnis, das Leiden, das Werk am Kreuz, der Tod und die Auferstehung des Messias (Jesaja 52:13; 53) und die Details der Kreuzigung des Messias (Psalm 22).

Um diesen Punkt noch weiter zu illustrieren befindet sich unten eine Auflistung von Prophetien aus dem Alten Testament und ihrer Erfüllung durch Jesus Christus im Neuen Testament.


Die folgenden Wahrscheinlichkeitsrechnungen sind Peter Stoner in
Science Speaks (Moody Press, 1963) entnommen um aufzuzeigen, dass ein Zufall durch die Wahrscheinlichkeitsrechnung als völlig ausgeschlossen betrachtet werden muss. Stoner sagt folgendes: wenn wir nur einmal acht erfüllte Prophetien annehmen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass bis heute irgendein Mensch gelebt haben und alle acht Prophetien erfüllt haben könnte, bei 1:100.000.000.000.000.000. Damit wir diese erstaunliche Wahrscheinlichkeit erfassen können, versucht Stoner, sie näher zu illustrieren. Er sagt: „Wenn wir 100.000.000.000.000.000 Silberdollarstücke über Texas verteilen bedecken sie den ganzen Staat etwa 61 Zentimeter hoch. Jetzt markieren wir eines dieser Geldstücke und mischen alle Münzen im ganzen Staat gründlich durch. Nun verbinden wir einem Mann die Augen und sagen ihm, dass er so weit reisen kann wie er möchte und dabei unterwegs einen einzigen Silberdollar aufheben soll und das müsste dann der markierte sein. Wie hoch wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er den richtigen erwischt? Genauso hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass diese Propheten diese acht Prophetien niedergeschrieben haben und sie alle in einer einzigen Person zur Erfüllung kommen konnten."

Nun haben wir aber ja nicht nur acht erfüllte Prophetien, sondern 48 in der Tabelle aufgelistet. Stoner sagt dazu: „Die Wahrscheinlichkeit bezüglich der Erfüllung von 48 Prophetien liegt bei

1:1.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
000.000.000.

Die geschätzte Anzahl von Elektronen im Universum ist nur knapp halb so groß. Es sollte mehr als deutlich sein, dass Jesus diese ganzen Prophetien nicht zufällig erfüllt hat. Er war tatsächlich derjenige, der er zu sein vorgab: der einzige Weg (Johannes 14:6).

Aufgrund der hier dargestellten Beweise glaube ich, dass Gott existiert und dass das Christentum die einzige wahre Religion ist und darum kann ich auch den Gedanken nicht als rational akzeptieren, dass eine Religion genauso gut ist wie die andere. Jesus ist der, der er zu sein vorgab und er hat das durch die Erfüllung der Prophetien und seine Auferstehung von den Toten bewiesen.