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1. Was ist das Fundament der Gemeinde?


Es ist also Gottes Werk, an dem wir miteinander arbeiten, und ihr seid Gottes Ackerfeld; ihr seid Gottes Bauwerk. Weil Gott mich in seiner Gnade dazu befähigt hat, habe ich als ein kluger und umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt; andere bauen jetzt darauf weiter. Aber jeder soll sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit fortführt. Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jesus Christus.
(1. Korinther 3:9-11)

In der obigen Schriftstelle spricht der Apostel Paulus zur Gemeinde in Korinth und aus seinen Worten geht eindeutig hervor, dass
Jesus Christus das Fundament der Gemeinde ist.

Auch im Epheserbrief wird dieses Thema aufgegriffen:

Ihr seid jetzt also nicht länger Fremde ohne Bürgerrecht, sondern seid – zusammen mit allen anderen, die zu seinem heiligen Volk gehören – Bürger des Himmels; ihr gehört zu Gottes Haus, zu Gottes Familie. Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Gebäudes ist Jesus Christus selbst. (Epheser 2:19-20)

Wie wird in der natürlichen Welt ein Fundament gelegt? Man legt zuerst den Eckstein und alles Weitere wird nach diesem Stein ausgerichtet und ohne einen solchen Eckstein kann man gar nicht erst anfangen, ein Fundament zu legen.

In Epheser 2:20 sind als Fundament der Gemeinde neben den Aposteln auch die Propheten genannt, da die Propheten im Alten Testament von Jesus Christus weissagten, selbst wenn sie ihre eigenen Prophetien, die sie vom Heiligen Geist geleitet aussprachen, sicher zuweilen nicht vollkommen verstanden. Jahrhunderte später verkündeten dann die Apostel die Wahrheit indem sie offenbarten dass es Jesus Christus war, über den die Symbole und Vorschatten aus dem Alten Testament gesprochen hatten.

Johannes 3:16 ist die Bibelstelle, die gewöhnlich von allen herangezogen wird um Menschen in das so genannte Gebet des Sünders zur Lebensübergabe zu führen oder „Jesus Christus in Ihr Herz zu bitten“…

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3:16)

Aber das ist nur eine einzige Bibelstelle und wir können unsere Lehre nicht an einer einzigen Bibelstelle festmachen.

Hier heißt es, dass jeder, der an Jesus Christus glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Aber was genau bedeutet das denn? Wie glaubt man an Jesus Christus? Ist hier die Rede von einem mentalen Verständnis des Evangeliums und der Anerkennung, dass der biblische Bericht über sein Leben und sein Erlösungswerk am Kreuz wahr ist? Oder um was geht es hier?

In Johannes Kapitel 17 finden wir ein Gebet, das Jesus Christus an den Vater richtete und in dem er für die Apostel betete. In dem gesamten Kontext geht es darum, dass Jesus zwischen den Aposteln und der Welt trennt. In Vers 20 lesen wir:

Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden. (Epheser 17:20)

Menschen werden also durch das Wort der Apostel an Jesus Christus glauben. Nachdem Jesus ihnen den großen Missionsauftrag gegeben hatte, begannen die Apostel eine Botschaft zu verkündigen. Den großen Missionsauftrag finden wir beispielsweise in den Evangelien von Matthäus und Markus formuliert:

Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. (Matthäus 28:18-20)

Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. (Markus 16:15-18)

Jesus wies die Apostel jedoch auch an, vor dem Beginn des Umsetzens dieses Auftrags in Jerusalem zu warten bis sie mit Kraft aus der Höhe angetan worden seien, womit er die Taufe im Heiligen Geist meinte.

Erst nachdem das am Pfingsttag geschehen war, begannen sie damit, diese Botschaft zu predigen und diese Botschaft lehrte die Menschen, wie sie an Jesus Christus glauben könnten.

Sobald wir wissen, wie die Botschaft der Apostel lautete und durch ihre Verkündigung zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind, können wir im Hinblick auf den oben bereits zitierten Vers Epheser 17:20 große Zuversicht haben und wissen, dass Jesus Christus auch für uns gebetet hat – und seine Gebete werden immer beantwortet.